Rotlicht: Die Renaissance einer in Vergessenheit geratenen Gesundheitswaffe
- Norman Röwe

- Nov 13, 2025
- 9 min read
Updated: Jan 1
Rotlicht erlebt aktuell eine Art stillen Durchbruch. Es ist längst nicht mehr nur Wellness oder ein Trend aus dem Biohacker-Milieu. Selbst der vielleicht derzeit beste Fußballer der Welt – Erling Haaland – setzt in seiner Regeneration konsequent auf Rotlicht.

Das Foto von ihm vor seiner Rotlichtwand zeigt eindrucksvoll, dass Photobiomodulation längst Teil moderner Hochleistungskultur ist. Und das Überraschende: Diese Technologie ist inzwischen für die breite Bevölkerung erreichbar – für wenige hundert Euro.
In diesem Artikel beginne ich mit einem Thema, das für viele meiner Leser unmittelbar relevant ist: Diabetes, Stoffwechsel und Gewichtsabnahme. Rotlicht kann trotz seiner Schlichtheit tief in die Biologie des Körpers eingreifen – und zwei Studien zeigen das auf beeindruckende Weise.
Dies ist Teil 1 einer längeren Serie. In den kommenden Wochen folgen Artikel über die Wirkung von Rotlicht auf Schlaf, Haut, Entzündung, Hormone und Energie. Im unteren Teil des Artikels stellen wir unter anderem eine Studie der Univewrsitzät aus Ulm vor, die besonders für viele Frauen spannend sein dürfte – Rotlicht und grüner Tee führten dort innerhalb eines Monats zu deutlich glatterer, jünger wirkender Haut. Außerdem besprechen wir eine Arbeit, die insbesondere für Betroffene mit Hashimoto oder allgemeiner Schilddrüsenunterfunktion bemerkenswerte Ergebnisse liefert: Rotlicht verkleinerte dort messbar die Schilddrüse, verbesserte den TSH-Wert – und fast die Hälfte der Teilnehmer konnte ihre Medikamente reduzieren.
Aber nun konzentrieren wir uns zunächst auf das, was für viele aktuell am wichtigsten ist: Fettabbau, Insulinsensitivität und Blutzucker.
Rotlicht + Bewegung: mehr Fettabbau, mehr Insulinverbesserung, weniger Jo-Jo-Effekt
Die erste Studie, über die wir sprechen müssen, wurde im Oktober 2015 im Fachjournal Lasers in Surgery and Medicine veröffentlicht. Der Aufbau der Studie ist bemerkenswert einfach – und deshalb so gut auf den Alltag übertragbar: 64 übergewichtige Frauen (BMI 30–40) machten über 20 Wochen dreimal pro Woche Sport: Krafttraining plus Ausdauer. Direkt nach jeder Trainingseinheit wurde eine Gruppe 20 Minuten lang mit Rotlicht behandelt, die andere Gruppe erhielt eine Placebo-Lampe.
Das Ergebnis war fast schon unglaublich:
Die Rotlichtgruppe verlor 11,3 kg Körperfett, die Placebogruppe nur 5,8 kg.
Die Insulinresistenz (HOMA-IR) sank in der Rotlichtgruppe um 38%, in der ohne nur um 21%.
Die Rotlichtgruppe baute sogar Muskeln auf, während die Kontrollgruppe Muskelmasse verlor.
Oder anders gesagt: Die gleiche Menge Sport führte mit Rotlicht zu doppelt so viel Fettverlust und deutlich besserer Insulinwirkung. Das Entscheidende ist der Zeitpunkt: Die Rotlichtbehandlung wurde unmittelbar nach dem Sport angewendet.Warum? Nach körperlicher Aktivität sind die Zellen maximal „aufnahmebereit“. Sie reparieren, bauen Gewebe auf, öffnen ihre Stoffwechselwege – und genau dort wirkt Rotlicht am stärksten. Es verbessert die Energieproduktion in den Mitochondrien, sodass die Zelle leichter zwischen Fett- und Zuckerverbrennung wechseln kann (metabolische Flexibilität).
Für den Alltag bedeutet das: Wer 20–30 Minuten trainiert – egal ob Joggen, Krafttraining oder Radfahren – kann danach 10–20 Minuten Rotlicht nutzen, um Fettabbau und Insulinsensitivität deutlich zu steigern.
Wir haben uns zusätzlich einige weitere Studien zur Wirkung von Rotlicht auf Stoffwechsel und Körperfett angeschaut: Die Forschung hierzu steckt noch in den Anfängen, viele Studien sind klein und oft nur kurzfristig angelegt. Trotzdem zeigen sie einen Trend. Rotlicht allein führt eher selten zu nennenswertem Gewichtsverlust. Wirklich spannend wird es erst, wenn Rotlicht mit Bewegung oder einer sinnvollen Ernährungsumstellung kombiniert wird: In diesen Fällen verbessert es die Glukoseverwertung, erhöht die Stoffwechselflexibilität und verstärkt den Effekt körperlicher Aktivität. Kurz gesagt: Rotlicht ist kein Solo-Wundermittel – aber ein wirksamer Verstärker, wenn man ohnehin aktiv an seinem Lebensstil arbeitet.
Rotlicht vor dem Essen: deutlich weniger Blutzuckerspitzen
Die zweite Studie erschien 2024 im Journal of Biophotonics unter dem Titel: Light stimulation of mitochondria reduces blood glucose levels. Hier ging es nicht um Sport, sondern um die unmittelbare Blutzuckerreaktion nach einer Mahlzeit.
30 gesunde Erwachsene wurden untersucht, die Hälfte erhielt 15 Minuten Rotlicht (670 nm), die andere Hälfte nicht. 45 Minuten später mussten beide Gruppen einen klassischen Glukosetoleranztest machen – also eine definierte Menge Zucker trinken.
Das Ergebnis war klar und statistisch extrem stark:

Die gesamte Blutzuckerfläche über zwei Stunden war 27,7 % niedriger.
Die Blutzuckerspitze selbst sank um 7,5 %.
Und das nach nur einer einzigen Rotlichtanwendung.
Für jeden, der Diabetes, Prädiabetes oder starke Glukoseschwankungen hat, ist das hochinteressant. Denn es bedeutet: 15 Minuten Rotlicht vor einer Mahlzeit können den Blutzuckeranstieg abschwächen.
Warum das funktioniert? Rotlicht verbessert kurzfristig die Effizienz der Mitochondrien – die Zellen können Glukose besser aufnehmen und verwerten. Dadurch landet weniger Zucker im Blut.
Beide Anwendungsarten sind völlig unkompliziert und lassen sich problemlos in den Alltag integrieren. Egal ob Fettabbau, stabilere Blutzuckerwerte oder mehr Stoffwechselgesundheit: Rotlicht ist keine Magie, aber ein Verstärker – ein Werkzeug, das die natürlichen Prozesse des Körpers unterstützt und beschleunigt. Und genau deshalb ist die Technologie inzwischen vom Spitzensport in den Alltag gewandert.
Kein „Wundermittel“, aber ein mächtiges Werkzeug
Rotlicht ersetzt keine gute Ernährung, keine Bewegung und keinen gesunden Tagesrhythmus. Aber es ist ein verstärkender Faktor, der die Grundbiologie unterstützt.
Die beiden Studien zeigen klar:
mehr Fettabbau
weniger Insulinresistenz
weniger Blutzuckerspitzen
bessere metabolische Flexibilität
Welche Rotlichtgeräte sind empfehlenswert? Ein Überblick über sinnvolle Mittelklasse-Modelle
Wer zum ersten Mal ernsthaft über die Anschaffung eines Rotlichtpanels nachdenkt, merkt schnell: Die Auswahl ist enorm. Vom günstigen 30-Euro-Steckgerät bis hin zum Profi-Panel für mehrere hundert Euro ist alles vertreten. Gleichzeitig unterscheiden sich die Geräte nicht nur optisch, sondern vor allem in dem, was biologisch wirklich zählt: Wellenlängen, Intensität, Abstrahlwinkel, Verarbeitung und Langzeitstabilität.
Im mittleren Preissegment – also dort, wo Geräte zuverlässig wirken, ohne gleich ein Vermögen zu kosten – haben sich in den letzten Jahren einige Hersteller hervorgetan. Sie unterscheiden sich weniger im Design, aber stark in der technischen Qualität und der Nähe zur Studienlage.
In der DACH-Region gehören vor allem Lichtblock (Deutschland) und Alpinglow (Österreich) zu den Anbietern, die Wert auf solide Verarbeitung, Sicherheitsstandards und verlässliche Spektren legen. Wer ein heimisches Gerät mit Garantie, schneller Lieferung und Kundensupport bevorzugt, findet dort gute Mittelklasse-Lösungen.
International, besonders im Biohacker-Umfeld, haben Geräte von EMR-Tek, MitoRed und RedLight Rising große Aufmerksamkeit erhalten. Sie sind technisch oft etwas stärker auf Leistung optimiert, teilweise mit höherer Intensität, größerer LED-Fläche oder engerer Fokussierung des Lichts. Das macht sie besonders interessant für Anwender, die nicht nur Wellness, sondern gezielt metabolische oder regenerative Effekte anstreben.
Bei allen Herstellern gilt jedoch derselbe Grundsatz: Ein gutes Mittelklasse-Panel sollte Rot- und Nahinfrarotwellen im Bereich von etwa 630–670 nm und 810–850 nm abdecken. Nur diese Bereiche sind in Studien wiederholt mit Effekten auf Mitochondrien, Gewebeheilung, Insulinwirkung und Stoffwechselverbesserungen verbunden. Kleine Schwankungen sind unkritisch – entscheidend ist die Nähe zu den bekannten Peaks.
Nach längerem Vergleichen verschiedener Modelle habe ich mich persönlich für die Firewave Pro von EMR-Tek entschieden. Nicht, weil sie die einzige gute Option wäre, sondern weil sie im Zusammenspiel aus Leistung, Spektrum, Praxiserfahrung und Nutzerfeedback im Biohacker-Bereich schlicht das rundeste Gesamtpaket bot. Die EMR-Tek Geräte werden von vielen Anwendern gelobt, die Rotlicht nicht nur für Haut und Entspannung nutzen, sondern für metabolische Ziele, Regeneration und Leistungsfähigkeit.
Damit du ein Gefühl für Größe und Verarbeitung bekommst, habe ich meine EMR-Tek FireWave Pro hier einmal ausgepackt. Im Video siehst du das Panel aus nächster Nähe – genau so sieht ein hochwertiges Profi-Rotlichtgerät in Realität aus.
Wenn du dich für ein Rotlicht-Gerät von EMR-Tek entscheidest, kannst du mit dem Rabattcode „OnCampus2026“ je nach aktueller Aktion 20–50 % Preisnachlass erhalten: Und hier geht´s zu den Produkten von EMR-Tek.
Das Panel liegt preislich im mittleren Bereich, liefert aber bereits professionelle Intensität und arbeitet exakt mit den Wellenlängen, die in vielen Studien – darunter auch jenen zur Blutzucker-Reduktion und zur Verbesserung der metabolischen Flexibilität – eingesetzt wurden. Dadurch kann man die Ergebnisse aus der Forschung vergleichsweise gut in den Alltag übertragen.
Für Einsteiger ist ein solches Panel ideal: groß genug, um sinnvoll angewendet zu werden, stark genug, um Ergebnisse zu spüren, aber preislich noch im Rahmen. Wichtig ist vor allem, dass ein Gerät zuverlässig arbeitet, technisch sauber gebaut ist und ein Spektrum liefert, das in der Biologie auch wirklich ankommt.
Grüner Tee + Rotlicht: Ein überraschend wirksames Duo für gesunde, strahlende Haut
Auch im Bereich Hautgesundheit gibt es inzwischen überzeugende wissenschaftliche Hinweise darauf, wie stark Rotlicht die Regeneration der Haut beeinflussen kann. Eine besonders spannende Studie stammt aus dem Jahr 2009 und wurde im Fachjournal Photomedicine and Laser Surgery veröffentlicht. Durchgeführt wurde sie von einem Forscherteam der Universität Ulm, das untersuchen wollte, wie sich geschädigte Haut reparieren lässt – und ob sich die Wirkung von Rotlicht mit einfachen Mitteln verstärken lässt. Die Ergebnisse sind so beeindruckend, dass diese Studie heute oft als Klassiker im Bereich Hautgesundheit und Anti-Aging zitiert wird.
Die Ausgangslage der Studie war überraschend praxisnah: Eine Testperson hatte zuvor zehn Monate lang Rotlicht angewendet und eine deutlich glattere, vitalere Haut entwickelt. Anschließend verbrachte sie zwei Monate in Regionen mit intensiver hoher Luftverschmutzung und starker Hitze (Adrika & China). All die zuvor erreichten Verbesserungen waren danach vollständig verschwunden – die Haut war wieder so beansprucht wie vor der langen Rotlichtphase.
Genau hier setzte die Studie an. Die Forscher wollten herausfinden, ob sich die Haut schneller regenerieren lässt, wenn man Rotlicht mit grünem Tee kombiniert. Sie testeten eine einfache, aber äußerst wirkungsvolle Methode: Die Testperson legte täglich etwa zwanzig Minuten lang eine Kompresse aus stark aufgebrühtem grünem Tee auf die empfindlichen Hautbereiche rund um die Augen. Direkt im Anschluss folgte eine Rotlichtbehandlung mit 670 nm, also einer Wellenlänge, die tief in die Haut eindringt und die Energieleistung der Zellen erhöht.
Die Ergebnisse waren außergewöhnlich: Bereits nach einem Monat sah die Haut genauso gut aus wie nach der ursprünglichen zehnmonatigen Rotlichtanwendung – allerdings in einem Bruchteil der Zeit. Falten waren sichtbar reduziert, die feinen Linien um die Augen geglättet, und die Hautstruktur insgesamt deutlich verbessert.
Hier sieht man die Originalaufnahmen aus der Ulmer Studie: Links der Hautzustand vor Beginn der kombinierten Behandlung, rechts das Ergebnis nach nur einem Monat Rotlicht plus grünem Tee – deutlich glattere Haut, weniger Falten und eine sichtbar feinere Struktur.

Die Forscher erklärten diesen Effekt damit, dass Rotlicht die mitochondriale Energieproduktion steigert und Reparaturprozesse aktiviert. Dabei entsteht jedoch auch oxidativer Stress in Form von reaktiven Sauerstoffmolekülen. Grüner Tee enthält extrem potente Antioxidantien wie EGCG, die genau diese Moleküle neutralisieren, die Haut schützen und die Regeneration beschleunigen. Die Kombination ist daher ideal: Das Rotlicht aktiviert – der grüne Tee schützt und erleichtert die Reparatur.
Für den Alltag heißt das: Wer Rotlicht gezielt für die Haut einsetzen möchte – ob bei Falten, müder Haut, Trockenheit oder ersten Alterserscheinungen – kann die Wirkung deutlich verstärken, indem er die Haut vorher mit starkem grünem Tee benetzt. Es ist eine einfache, kostengünstige und wissenschaftlich gut dokumentierte Methode, die sich problemlos zu Hause umsetzen lässt.
Schilddrüsen-Fehlfunktion mit Rotlicht verbessern: Was Studien und Erfahrungsberichte zeigen
Ein weiterer Bereich, in dem Rotlicht erstaunlich stark wirkt – und den nur wenige auf dem Radar haben – ist die Schilddrüse. Besonders bei Hashimoto-Thyreoiditis, einer der häufigsten Autoimmunerkrankungen überhaupt, gibt es inzwischen Hinweise, dass gezielte Rotlichtanwendungen die Funktion der Schilddrüse verbessern, Entzündungen reduzieren und sogar die Größe von Knoten und dem Organ selbst beeinflussen können.
Der bislang wichtigste wissenschaftliche Baustein stammt aus einer brasilianischen Pilotstudie, veröffentlicht 2010 im Lasers in Surgery and Medicine. Die Forscher behandelten 15 Patienten mit chronischer autoimmuner Thyreoiditis (Hashimoto), die alle Schilddrüsenhormone einnehmen mussten.
In der Studie selbst wurde das Rotlicht – genauer gesagt ein medizinischer Infrarotlaser mit 830 nm – direkt auf den vorderen Hals aufgebracht, also dort, wo die Schilddrüse liegt. Die Forscher bestrahlten das Gewebe zweimal pro Woche für fünf Wochen und bewegten den Laser langsam über die Schilddrüse hinweg. Dadurch erhielt das Organ eine gleichmäßige und gezielte Lichtdosis

Ein Großteil der Teilnehmer zeigte eine deutliche Verbesserung der Schilddrüsenfunktion – so stark, dass 47 % der Patienten nach Abschluss der Behandlung ihre Schilddrüsenmedikamente reduzieren oder komplett absetzen konnten. Gleichzeitig sanken wichtige Entzündungsmarker wie Anti-TPO signifikant, und das Schilddrüsenvolumen nahm ab – also eine reale strukturelle Verbesserung, die man im Ultraschall sehen konnte.
Was die Studie besonders spannend macht: Die positiven Effekte hielten über viele Monate an. Sie verschwanden also nicht sofort nach der letzten Sitzung, sondern deuteten auf eine nachhaltige Erholung des Gewebes hin. Die Autoren selbst betonen, dass die Methode sicher ist, kostengünstig und mit minimalen Risiken verbunden – und für Betroffene daher absolut “worth a try”.
Neben der Studie häufen sich inzwischen Erfahrungsberichte von Betroffenen, die Rotlicht direkt an der Schilddrüse anwenden. Einige berichten davon, dass sich kleine Schilddrüsenknoten bereits nach wenigen Monaten sichtbar verkleinert haben. Andere schildern, dass ihre Anti-TPO-Werte erstmals überhaupt in den Normalbereich gefallen sind. Eine Nutzerin beschreibt, dass sie nach jahrelanger Hashimoto-Erkrankung durch tägliche Rotlichtanwendungen (20–25 Minuten auf den Hals) vollständig symptomfrei wurde und heute keine erhöhten Antikörper mehr hat.
Warum funktioniert das? Die Schilddrüse reagiert extrem empfindlich auf Licht – viel sensibler, als die meisten vermuten. Die Zellen des Organs stammen aus dem gleichen Keimblatt wie die Netzhaut und die Haut, die beide Licht über spezielle Rezeptoren wahrnehmen. Rotes Licht (insbesondere 670–830 nm) steigert nachweislich die Energieproduktion in den Schilddrüsenzellen und verbessert so deren Fähigkeit, Hormone zu bilden und Entzündungen zu regulieren. Kurz gesagt: Die Zellen bekommen mehr Energie, um sich zu regenerieren.
Wichtig zu wissen ist auch der Faktor Timing. Einige Forscher und Biohacker betonen, dass gerade morgendliche Rotlicht-Exposition am Hals besonders gut wirkt – vermutlich, weil sie im Einklang mit dem Tagesrhythmus der Schilddrüse steht. Kurze, regelmäßige Sitzungen (5–15 Minuten, drei- bis fünfmal pro Woche) scheinen langfristig mehr zu bringen als seltene, lange Anwendungen.
Für dich bedeutet das: Wenn du eine Rotlichtlampe besitzt, kannst du die Schilddrüse gezielt mitbehandeln – idealerweise morgens, aus kurzer Distanz, zwischen 670 und 830 nm. Viele der positiven Praxisberichte stammen sogar von einfachen Infrarot-Wärmelampen, doch die wissenschaftlichen Daten sprechen besonders für Geräte im Bereich 830 nm.
Auch wenn die Forschung noch am Anfang steht, ergeben Studien und Erfahrungswerte ein klares Bild: Rotlicht ist ein vielversprechender, sicherer und leicht zugänglicher Ansatz, um die Schilddrüse zu entlasten, Entzündungen zu beruhigen und die Hormonproduktion zu unterstützen – und könnte für sehr viele Menschen mit Hashimoto ein echter Gamechanger sein.


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